Verkopft

Irgendwie fiel mir alles leichter im März. Das Entspanntsein, die Mir-Egal-Haltung gegenüber so vielem – das tat gut, doch je stärker ich mich dafür einsetze, dahin zurückzukommen, desto weiter entferne ich mich. Was habe ich anders gemacht? So viel ist sicher: Vom Zerdenken wird es nicht besser. Von mehr Yoga, mehr Alleinsein, mehr Schlafen allerdings auch nicht. Es scheint nicht die eine Sache zu geben, die einem zu Entspannung verhilft. Es scheint um ein Grundgefühl zu gehen, das von viel zu viel abhängt, als dass man an allen nötigen Stellschrauben drehen könnte wie ein Oktopus-Handwerker. Ich versuche jetzt wieder mit zwei Armen zufrieden zu sein. Mit ein paar Schrauben, an denen ich drehen kann, statt an allen gleichzeitig zu pfuschen. Weniger Denken, mehr Fühlen. Und das alles mit Fokus auf „Versuchen“ statt dem Muss es zu schaffen.

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